2011/2012
Patricia liest am besten
Schulentscheid beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 06. Dezember 11
Spannend bis zur letzten Minute war es wieder beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen. Jede Schülerin und jeder Schüler suchte sich eine interessante Stelle aus dem Lieblingsbuch aus und übte fleißig, bis jeweils zwei Klassensieger ermittelt waren. Bei einer besonderen Veranstaltung am 06. Dezember zeigte sich Patricia Engel aus der 6c als die beste Leserin. Sehr gefühlvoll und fehlerfrei las sie aus „Der Hund mit dem gelben Herzen“ von Jutta Richter.
Auch beim unvorbereiteten Text konnte sie überzeugen. Patricia wird deshalb die Otterstein-Realschule beim Stadtentscheid in der Stadtbücherei vertreten. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg.
Außerdem waren dabei: Roxanne, Julian Jost, Laura Bauer, Marlen Etzel und Katharina Hiemer
Spannender Technikunterricht
Die Siegermannschaft
Am Mittwoch vor den Weihnachtsferien haben wir, die Klasse 9d, im Technikunterricht einen kleinen Wettbewerb gestartet. Die Aufgabe lautete: Wer baut die beste Eierflugmaschine?
Wer schafft es ein Ei nur mit Strohhalmen und Klebeband so zu sichern, dass es einen Zweimeterfall „überlebt“. Da nach 15 Minuten Bauzeit die ersten Versuche fehlschlugen, versuchten es alle noch
einmal. Wir waren in drei Gruppen eingeteilt und es kamen einige gute Ideen zusammen.
Als wir nach weiteren 20 Minuten endlich fertig waren wurde es spannend.
Auf dem Pausenhof machten wir den Test. Das erste Ei überlebte den Aufprall leider nicht.
Das zweite war eine Tipi ähnliche Konstruktion mit verstärktem Boden. Es blieb unversehrt.
Das dritte Ei, mit einem verstärkten Ring aus Tesa und Strohhalmschnipseln, ging leider auch zu Grunde.
Der Gewinner stand fest! Die zweite Gruppe gewann. Aber wir wollten die Grenzen austesten.
Beim aufregendem vier Meter Sturz, schauten alle gespannt nach dem Ei. Es war alles in Ordnung. Jetzt gingen wir auf acht Meter. Nach dem langen Weg zum Boden, schauten wir erneut nach dem
Bruchpiloten. Das Ei war immer noch ganz. Was für ein Erfolg. Leider hatten wir auf dem Schulgelände nicht die Möglichkeit noch höher aufzusteigen, sicher hätte das Ei auch dort überlebt.
Bericht: Corin Penka
Kupferdächle-Themenwoche: Ein Bild von einem Vorbild
Herbst in Pforzheim: Das sind bunte Wälder, Frühnebel an den Flüssen – und seit mehreren Jahren auch die Themenwoche des Kupferdächle, die der Jugendkulturtreff an der Kallhardtstraße den Schulen der Stadt nach den Herbstferien anbietet. Konzipiert hat die Workshops zum Thema Persönlichkeit und Identität der Medienpädagoge Carsten Fertig.
Gestern waren die Schüler der Klasse 9c der Otterstein-Realschule im Rahmen der Themenwoche im Volksbankhaus. Ihre Aufgabe war es, auf Passanten zu zugehen und sie nach deren größtem Vorbild zu fragen. Danach sollten sie noch ein Foto von den Befragten machen und sie dabei ein großes Pappschild mit dem Namen ihres Vorbilds in die Kamera halten lassen. „Die Schüler sollen lernen, positiv und selbstbewusst auf Menschen zu zugehen“, sagte Christine Scharrer, die Fachlehrerin der Klasse. Die Workshops werden ab Klasse 7 angeboten und dienen dazu, Jugendlichen gerade in der Pubertät zu helfen ihre Identität zu finden und ihren eigenen Weg zu gehen. Doch auch die Annäherung an Berufe wie Fotograf und Journalist gehören zum Konzept. „Die Schüler sollen sich die Frage stellen: Wer bin ich jetzt und wer möchte ich mal sein?“, erläuterte Carsten Fertig. Das helfe dann auch bei Vorstellungsgesprächen, aber auch in ganz normalen Alltagssituationen.
Viele Erfahrungen gemacht
Das Zugehen auf andere Menschen sei ihnen leicht gefallen, berichten die Schülerinnen der Klasse, Clara Montanos, Natascha Steiner und Melanie Seiter. Sie waren sich einig, dass sie beim Projekt viele positive, aber auch teilweise überraschende Erfahrungen gemacht haben.
Eine Bildergalerie steht unter www.pz-news.de.
Schüler beschäftigen sich beim Planspiel mit Beziehungen und Sexualität
Pforzheim Bekir Konu hat gerade seine Traumfrau gebastelt: Sie hat lange blonde Haare, trägt einen Tüllrock und eine Corsage. „Witzig“, findet der 14-Jährige das Experiment, bei dem er ausgeschnittene Gesichter und Körper aus Zeitschriften zu einem Gesamtbild zusammengesetzt hat.
Mit Vorurteilen aufräumen
Nicht nur das stand gestern für die 30 Otterstein-Realschüler auf dem Programm: In der „Schönheitsfabrik“ zeichneten die Jungen und Mädchen auch den Körper des jeweils anderen Geschlechts oder schrieben ihr größtes Tabu zum Thema Liebe und Sex auf. In einem anderen Raum flirteten sie mit einer Kamera oder erfuhren in der „Sicherheitszone“ viel über Verhütung und Probleme in Beziehungen.
All das ist Teil des diesjährigen Planspiels im Haus der Jugend. Nachdem dort im vergangenen Jahr Gewalt und Extremismus Thema waren, geht es nun die ganze Woche lang um Liebe und Sexualität. Insgesamt 240 Schüler aus den achten und neunten Klassen von sechs Pforzheimer Haupt-, und Realschulen nehmen daran teil. Das Planspiel soll auch Vorurteile aufbrechen. „Wir wollen, dass sich die Jugendlichen mit ihren geschlechterspezifischen Rollen auseinandersetzen“, erklärt Spielpädagoge Ralf Brinkhoff, der das Spiel entworfen hat und damit durchs Land reist.
Denn Klischees gibt es: Wollen die Jungs wirklich nur Mädchen, die sexy sind, und die Mädchen nur reiche Männer? Oder stehen für beide nicht Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Zärtlichkeit und ein gepflegtes Äußeres viel weiter oben auf der Werteskala? Auch die Otterstein-Realschüler stellten eine Reihenfolge auf, was für sie in Beziehungen wichtig ist und was sie selbst bereit sind zu geben. Und siehe da: Die Wünsche und die Wirklichkeit klaffen bei beiden Geschlechtern gar nicht so weit auseinander wie vielleicht gedacht.
„Da gibt es schon einen Aha-Effekt“, sagt Brinkhoff. Ob dieser auch im nächsten Jahr bei einem neuen Planspiel eintritt, ist allerdings fraglich: Denn laut Wetzel musste der Stadtjugendring das Projekt in diesem Jahr allein aus Eigenmitteln finanzieren: „Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr mit Unterstützung aus dem lokalen Bereich weitergeht.“
Bericht aus der PZ vom 13.10.2011
Wieder war es soweit – Manege frei für die neuen Fünftklässler/innen
Unter dem Motto „Zirkus“ eröffnete die Klasse 6b unter der Leitung von Frau Bruckner das Programm mit mitreißender Zirkusmusik. Die Zirkus-AG der Realschule verzauberte das Publikum mit Akrobatik auf dem Einrad. Die Herren Zirkusdirektoren Dauenhauer von der Werkrealschule und Zimmermann von der Realschule begrüßten die zahlreich erschienen Besucher/innen und erwartungsfrohen Fünftklässler und informierten über wichtige Gegebenheiten, die in unserer Schule beachtet werden müssen. Mit einem weiteren Musikstück mit dem Titel „Bonito“ unter der Leitung von Herrn Bechter wurden die Gäste von der Klasse 6c trefflich unterhalten.
Die Sechstklässler/innen der Werkrealschule gefielen mit dem Sketsch „Der Zirkus kommt“, einstudiert von Frau Grill. Die Klasse 6a zeigte mit dem Musikstück „Samba lele“ ihr Können auf den Musikinstrumenten.
Drei Schüler der Klasse 6b stellten ihr schauspielerisches Talent unter Beweis und versuchten sich mit Hilfe des Otternizers im Otterstein-Zirkus zurechtzufinden. Das bunte Programm wurde von drei Mädchen der Zirkus-AG fortgesetzt, die mit Flowersticks und Jonglierbällen das Publikum in Erstaunen versetzte.
Natürlich begrüßte auch Frau Walter im Namen des Elternbeirats und Fördervereins die Eltern und die neuen Schüler/innen. Sie informierte kurz über die Elternarbeit und wie unsere Schule vom Förderverein unterstützt wird. Zum Schluss ihrer kurzen Ansprache lud sie gemeinsam mit Frau Ziereis zu einem kleinen Umtrunk ein.
Die Sechstklässler/innen beendeten die Vorstellung mit dem gemeinsamen Sprechgesang „Die Manege groovt“.
Nach einem bunt gemixten Programm war es dann endlich soweit – die neuen Fünftklässler/innen durften mit ihren Klassenlehrerinnen (Frau Bruckner 5a, Frau Huber 5b und Frau Mattusch 5c) in ihr Klassenzimmer gehen.
Wir wünschen unseren Fünftklässlerinnen und Fünftklässler eine wunderschöne Schulzeit hier an der Otterstein-Schule.
Gemeinsam kommen wir weiter.